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trijekt Motormanagement bei der Rallye Auf nach Melsungen
Presse-Bericht über die ADAC Rallye 200 "Auf nach Melsungen" von Heiko Schäfer
"Allradwetter in Melsungen"
Alexy gewinnt nach Ausfall von Schuhey, Klassensiege für Koch und Beilner
SPANGENBERG (sfä) Regenschirme und Scheibenputztücher waren bei der ADAC Rallye 200 „Auf nach Melsungen“ hilfreiche Dinge für Teilnehmer und Zuschauer gegen den Dauernieselregen. Unter diesen Umständen war ein erneuter Sieg in und um Spangenberg in Nordhessen für Marco Koch/Stefan Assmann (Marburg/Gladenbach) im Trijekt Opel Kadett C Coupe praktisch kein Thema. Neben den richtigen Reifen war auch der richtige Antrieb wichtig, eben Allrad.
Carsten und Michaela Alexy (Rotenburg/Fulda) waren im Allrad Audi Quattro S 2 unter den 70 Startern die eindeutigen Topfavoriten auf den Sieg. In der Rolle der Mitfavoriten waren Rainer Noller/Uwe Walz (Abstatt/Untergruppenbach) im Mitsubishi Lancer. Die beiden Schwaben gewannen dieses Jahr bereits eine Rallye in ihrer Heimat. Ein großes Fragezeichen stand hinter der Paarung Jörg Schuhey/Tanja Timmer (Fulda/Jesberg). Schuhey brillierte bei seinem Debüt auf dem Mitsubishi Lancer bereits in Frielendorf mit Platz zwei hinter Koch auf Asphalt.
Im Regen von Melsungen machte der Fuldaer bis zur Halbzeit aus dem Fragzeichen ein deutliches Ausrufezeichen. Nach drei Bestzeiten auf den drei Wertungsprüfungen (Steinbruch Rhünda, Sipperhausen und Rundkurs Malsfeld)
lag Schuhey stolze neun Sekunden vor Alexy. Der Routinier und vierfache Melsungen Sieger Alexy aus Rotenburg wurde fast vorgeführt. Doch genau in der Pause war die Vorführung von Schuhey wegen eines schleichenden Plattfußes auch beendet. Sein erster Sieg im Lancer ist nur eine Frage der Zeit.
Alexy hingegen fuhr mit drei Bestzeiten ungefährdet zu seinem fünften Sieg und hat damit Norbert Moufang´s alleinigen Rekord erreicht.
Noller unterstrich als ehemaliger Rundstreckenfahrer mit dem zweiten Platz (+ 28 sec.) und dem Sieg in der seriennahen Gruppe N erneut sein Rallyetalent. Für Koch/Assmann vom AMC Hungen war der dritte Gesamtrang (+ 47 sec.) im Trijekt- Kadett so etwas wie ein Gesamtsieg. „Der Sieg in der verbesserten Klasse bis zwei Liter war das Maximum, mehr ging nicht. Außerdem haben wir wichtige Punkte für den Pokal und die HFM- Meisterschaft geholt“, meinte der Marburger im Ziel.
Ähnlich erging es auch deren Clubkameraden Markus und Thomas Schmidtmeister (Niddatal/Laubach) im BMW 320is. Die Brüder konnten zwar nicht mit einem Klassensieg glänzen, wurden aber immerhin vierte in der „Koch- Klasse“ und achte im Gesamt (+ 1, 48 min).
Als „optimalen Tag“ beschrieb Udo Niederle aus Hungen als Beifahrer von Marc Beilner den Tag. Das Duo vom MSC Horlofftal wurde im Opel Kadett E GSI 16 V nicht nur Gesamtzehnte (+ 1, 57 min.), sondern auch Sieger in der seriennahen Klasse bis zwei Liter Hubraum.
Eine ordentliche Vorstellung lieferten auch Sven Jungwirth/Christoph Weiß (Wettenberg/Linden) vom AMSC Pohlheim im Opel Astra GSI, sowie Georg und Katja Hossfeldt vom AMC Gießen im VW Golf GTI mit den Rängen 16 ( + 2, 26 min.) bzw. 17 (+ 2, 27 min.) ab.
Etwas zurückhaltend begannen Lars Garten/Michaela Casper (Pohlheim/Alheim) in der ersten Hälfte. Ihr neu aufgebauter Honda Civic lief jedoch ohne größere Probleme. In der zweiten Halbzeit konnte das Mixedteam dann mit den Siegern in der verbesserten Klasse bis 1, 6 Liter Hubraum, Kay Ruck/Jens Puschkasch (Weilmünster) mithalten und wurde 20. im Gesamt (+ 2, 42 min.) und Klassenzweite.
1. Carsten Alexy/Michaela Frenzel, Rotenburg, KMC Kassel, Audi Quattro S2, 21, 34 min., 2. Rainer Noller/Uwe Walz, Abstatt/Untergruppenbach, AvD/SIC, Mitsubishi Lancer, 22, 02 min, 3. Marco Koch/Stefan Assmann, Marburg/Gladenbach, AMC Hungen, Opel Kadett C Coupe, 22, 21 min, ….
8. Markus und Thomas Schmidtmeister, Niddatal/Laubach, AMC Hungen, BMW 320 is, 23, 22 min 10. Marc Beilner/Udo Niederle, Hungen, MSC Horlofftal, Opel Kadett E GSI 16 V, 23, 31 min, 16. Sven Jungwirth/Christoph Weiß, Wettenberg/Linden, Opel Astra GSI 16 V, 24, 00 min 17. Georg und Katja Bielefeld, AMC Gießen, VW Golf, 24, 01 min, 20. Lars Garten/Michaela Casper, Pohlheim/Ahlheim, Honda Covic, 24, 16 min, 34. Kim und Oliver Lauth, Usingen, BMW 318 is, 25, 32 min, 38. Alexander Kröll/Verena Schrade, AMC Hungen, VW Golf, 25, 49 min, 40. Joachim Hischke/Oliver Wiech, Usingen/Obertshausen, Opel Corsa, 25, 57 min, 42. Benjamin Steidl/Stefan Lens, Laubach, MSC Horlofftal, Seat Ibiza, 26, 05 min, 48. Christian Sier, Meike Zettl, Heuchelheim/Grebenau, VW Polo, 27, 02 min, 49. Volker und Felix Saliger, Laubach, MSC Horlofftal, Opel Ascona, 27, 52 min,
Erfreut
Grußworte von heimischen Politikern in Programm einer Rallye sind nicht außergewöhnlich, von Roland Koch schon. Der Ministerpräsident sah die Rallye „nicht nur als einen motorsportlichen Höhepunkt in Hessen, sondern auch als erfreulichen Beitrag, die Region weiter bekannt zu machen“.
Weiter hieß es, „Hinter jedem erfolgreichen Starter stehe auch ein eingespieltes Team“. In der Regel bereiten Fahrer und Beifahrer ihre Autos selbst vor. Weitere Mechaniker sind nur in den wenigsten Fällen beteiligt.
Erbost
Melsungen fand ohne Ralf und David Wörner statt. Das Vater/Sohn Gespann aus Waldgirmes wurde der Start untersagt, weil die Helme nicht der aktuellen Norm entsprachen. Auf einen Kompromiss von Wörner, beim nächsten Start habe er die richtigen Helme dabei, ließen sich die Verantwortlichen nicht ein. Daraufhin verlangte der Opelfahrer angesäuert sein Startgeld zurück.
Man lasse sich nicht erpressen, bekam der Opelfahrer von der Organisation als Antwort."
(sfä)
05.04.2008
weiterlesen: www.asc-melsungen.de/Motorsport/ergebnis.htm



