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Die Antworten auf Ihre Fragen

Die Fragen:

  1. Wie viel mehr Leistung bringt trijekt an meinem Motor?
  2. Bei welchem Motor lohnt es sich trijekt einzubauen?
  3. Was ist der Unterschied zwischen Chiptuning und trijekt?
  4. Ich will meine Seriensteuerung durch trijekt ersetzen. Kann ich die vorhandenen Sensoren und den Kabelbaum weiterverwenden?
  5. Kann trijekt sequentiell einspritzen?
  6. Besitzt trijekt eine Klopfregelung?
  7. Ich habe bisher noch keine Erfahrung mit einer elektronischen Einspritzsteuerung. Wie viel Zeit muss ich investieren, um trijekt einzubauen und einzustellen?
  8. Lohnt sich die Teilnahme an einer Schulung?
  9. Kann ich meine jetzige Steuerung (Version 2.5 oder älter) auf Version 3.0 updaten und was kostet das?
  10. Kann ich die alten Einstellungen und Kennfelder von einer älteren Version für die Version 3.0 übernehmen oder muss ich alles neu abstimmen?

Die Antworten:

1. Wie viel mehr Leistung bringt trijekt an meinem Motor?
 
Grundsätzlich kann eine elektronische Steuerung nur bedingt die Spitzenleistung erhöhen. Es gibt prinzipiell nur zwei Möglichkeiten, mehr Frühzündung geben oder den Ladedruck erhöhen. Man kann zwar einem Motor mehr Frühzündung geben, allerdings mit der Gefahr des Klopfens, wodurch der Motor zerstört wird. Die Erhöhung des Ladedrucks ist nur bei Turbomotoren möglich. Jedoch ist auch hier Vorsicht geboten, da leicht die Festigkeitsgrenze des Motors überschritten werden kann.

Die Leistung eines Motors wird im Wesentlichen nur durch die Luftmasse begrenzt, die er bei jedem Ansaughub einatmen kann, oder wie eine alte Weisheit sagt: Hubraum ist durch nichts zu ersetzen.

In den Motor wird immer soviel Benzin eingespritzt, dass ein zündfähiges Gemisch entsteht. Dieses erhält man bereits bei ca. Lambda = 1,1 (= 10 % Luftüberschuss). Bei Lambda =1 ist die Verbrennung theoretisch optimal, da dann in den Abgasen kein Sauerstoff und Benzin mehr übrig bleibt. Wird mehr Benzin eingespritzt, erhöht sich auch ein wenig die Leistung, da sich der Verbrennungsverlauf verbessert. Sinkt der Lambdawert unter 0,9 (= 10% zu fett) sinkt die Leistung wieder. Eine Steuerung versucht nun soviel Benzin einzuspritzen, dass der Lambdawert zwischen 1 (= abgasoptimal) und 0,9 (=leistungsoptimal) liegt. Man  kann selbst einen Vergaser so einstellen, dass er im Leistungsmaximum diesen Lambdawert erreicht. Allerdings wird er dann im Teillast- und unteren Drehzahlbereich daneben liegen und der Motor beginnt zu stottern.
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2. Bei welchem Motor lohnt es sich trijekt einzubauen?
 
Um es gleich vorwegzunehmen: es lohnt sich nicht, bei einem heutigen modernen Serienfahrzeug die Steuerung durch trijekt zu ersetzen. Wenn Sie aber Ihren Motor so verändern, dass er mehr Luft bekommt (größeren Hubraum, scharfe Nockenwelle, geänderte Ansaugkanäle, usw..) wird die Seriensteuerung nicht die passende Menge Benzin einspritzen und der Motor läuft nachher schlechter als vorher.  trijekt können Sie auf diese Motoränderungen einstellen um die optimale Leistung herauszuholen.

Im Vergleich zu Vergasermotoren liegt der Vorteil darin, dass der Motor mit trijekt optimal in allen Betriebspunkten eingestellt werden kann. Außerdem erhalten Sie mit trijekt Funktionen, die Ihnen kein Vergaser bieten kann (Schubabschaltung, Traktionskontrolle, usw.)
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3. Was ist der Unterschied zwischen Chiptuning und trijekt?
 
Beim Chiptuning wird die serienmäßige Steuerung weiter verwendet. In dieser Steuerung befindet sich, insbesondere bei älteren Geräten, ein so genannter EPROM-Speicher (Chip). In diesem Speicher sind alle Kennfelder und Einstellungen fest abgelegt. In der Regel sind diese Speicher nicht fest eingelötet, sondern sitzen in einem Sockel, aus dem man den Speicher leicht herausnehmen und wieder einsetzen kann. Außerdem lassen sich diese Speicher auslesen, unter einer UV-Lampe löschen und mit einem speziellen Gerät auch wieder beschreiben. Findige Tüftler versuchen nun herauszufinden, wo die Kennfelder und Einstellwerte in dem Speicher liegen, um diese dann ändern zu können. Erfahrungen zeigen, dass längst nicht alle Einstellwerte und Kennfelder erkannt werden. Manche haben bereits Schwierigkeiten, die Drehzahl des Drehzahlbegrenzers zu ändern.

Nachteilig ist, dass nur richtige Spezialisten mit der erforderlichen Ausrüstung dieses Chiptuning durchführen können. Man ist völlig auf sie angewiesen, denn sie lassen sich nicht in die Karten schauen. Bei weiteren Änderungen am Motor sind zusätzliche hohe Abstimmungskosten fällig, die in der Regel zwischen 500,- und 1000,-€ liegen.

Mit trijekt gehen wir einen anderen Weg. trijekt ist eine eigenständige Steuerung, die die Seriensteuerung vollständig ersetzt. trijekt kann an jeden handelsüblichen PC angeschlossen werden. Mit dem mitgelieferten Programm sind Sie selbst in der Lage alle Einstellwerte und Kennfelder nach Ihren Wünschen auf den Motor abzustimmen. Selbst ein Leistungsprüfstand ist in den wenigsten Fällen erforderlich, da alle Änderungen während der Fahrt vom Beifahrersitz aus vorgenommen werden können. Wir bieten Ihnen umfangreiche Informationen und Schulungen an, die Ihnen helfen, Ihren Motor besser zu verstehen und trijekt optimal auf Ihren Motor einzustellen. Sie können trijekt aber auch von unseren geschulten Händlern einbauen und einstellen lassen.

trijekt bietet Ihnen aber auch Sonderfunktionen, die in normalen Seriensteuergeräten nicht zu finden sind, z.B. frei programmierbare Schaltausgänge, Datalinklogging, usw.

trijekt ist zwar in der Anschaffung etwas teurer, es lohnt sich aber, wenn Sie Ihren Motor weiterentwickeln wollen, und nicht immer zum Tuner fahren müssen.
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4. Ich will meine Seriensteuerung durch trijekt ersetzen. Kann ich die vorhandenen Sensoren und den Kabelbaum weiterverwenden?
 
Im Prinzip ja. trijekt ist so aufgebaut, dass die meisten Sensoren eines Serienfahrzeuges weiter verwendet werden können. Ist das der Fall, so ist zu überlegen, ob auch der trijekt-Kabelbaum eingespart werden kann. Wenn Sie von uns den Gegenstecker von trijekt beziehen und sich den Gegenstecker zu Ihrem Kabelbaum beschaffen, indem Sie z.B. ein altes Steuergerät ausschlachten, so können Sie sich aus beiden Steckern einen passenden Adapter bauen. Mit diesem verbinden Sie trijekt und den Serienkabelbaum miteinander - einfacher geht’s nicht.

Schauen Sie sich die Infobroschüre an und laden sich die ausführliche Einbauanleitung herunter. Sollten dann noch Fragen offen bleiben, rufen Sie uns an. Wir helfen Ihnen gerne weiter.
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5. Kann trijekt sequentiell einspritzen?
 
Ja. Es hängt allerdings davon ab, welche Art der Drehzahlaufnahme verwendet wird. Vollsequentielle Einspritzung kann nur dann realisiert werden, wenn trijekt weiß, an welcher Position die Nockenwelle sich befindet, bzw. welcher Zylinder als nächstes zündet. Das bedeutet wiederum, dass auf jeden Fall an der Nockenwelle ein Geber sitzen muss, sei es als Drehzahlgeber mit Lücke oder als zusätzlicher OT-Geber. In diesem Falle ist natürlich auch eine Einzelzündung möglich.

Befindet sich nur ein Drehzahlgeber an der Kurbelwelle, so ist eine halbsequentielle Einspritzung und Zündung möglich. In diesem Fall wird immer in zwei Zylinder gleichzeitig eingespritzt bzw. beide Zylinder werden gleichzeitig gezündet - einer in den Arbeitstakt und der andere in den Überschneidungstakt.
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6. Besitzt trijekt eine Klopfregelung?
 
Eine Klopfregelung ist in trijekt nicht integriert. Dabei liegt das Problem nicht in der Hardware unsererseits, die sicherlich in einem vertretbaren Aufwand zu realisieren wäre, sondern in den Fähigkeiten des Anwenders, die Klopfregelung (besser gesagt: die Klopferkennung) richtig einstellen zu können.

Die heutigen Klopfsensoren sind im Prinzip nichts anderes als Mikrofone, die die Geräusche des Motors aufnehmen. Über eine aufwändige Frequenzanalyse müssen nun die Frequenzen herausgefunden werden, die vom Klopfen herrühren. Für diese Frequenzen muss ein Pegel ermittelt werden, bei deren Überschreiten die Steuerung erkennt, dass der Motor klopft. Eine solche Frequenzanalyse kann nur von Fachleuten mit der erforderlichen technischen Ausrüstung durchgeführt werden. Außerdem muss dabei der Motor immer wieder zum Klopfen gebracht werden, wodurch er natürlich im Verlaufe des Testes zerstört werden kann. Wenn man nur einen Motor besitzt, hat man ein Problem.

Nachdem man die Klopffrequenzen und deren Grenzpegel herausgefunden hat, muss man nun untersuchen, ob nicht irgendwelche anderen Aggregate Geräusche mit denselben Frequenzen abgeben. Dabei können sich diese Geräusche im Laufe der Zeit auch verändern (z.B. ein beginnender Lagerschaden der Lichtmaschine). Diese Frequenzen dürfen dann nicht für die Klopferkennung verwendet werden. Die Steuerung könnte durch einen solchen Lagerschaden annehmen, dass der Motor klopft und nimmt dann die Zündung entsprechend zurück. Die Motorleistung würde dann rapide abnehmen.

Bei Serienfahrzeugen lohnt sich natürlich solch ein messtechnischer Aufwand, jedoch nicht für ein Einzelstück.
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7. Ich habe bisher noch keine Erfahrung mit einer elektronischen Einspritzsteuerung. Wie viel Zeit muss ich investieren, um trijekt einzubauen und einzustellen?
 
Dies lässt sich natürlich nicht leicht beantworten. Es lässt sich sicherlich nicht so leicht einbauen und einstellen wie ein Autoradio, welches man selbst als Laie innerhalb weniger Stunden eingebaut hat. Auch die Methode: donnerstags einbauen, freitags einstellen und samstags das Rennen gewinnen geht nicht. Man muss sich Zeit nehmen und sich mit der Thematik, dem Motor und trijekt befassen. Aber es macht auch Spaß. Der Lerneffekt ist nicht zu verachten und am Ende verstehen Sie den Motor besser als so mancher ausgelernter KFZ-Mechaniker.
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 8. Lohnt sich die Teilnahme an einer Schulung?
 
Die Inbetriebnahme und Optimierung eines Motors mittels einer elektronischen Zünd- und Einspritzsteuerung gehört sicherlich nicht zum Allgemeinwissen eines technikinteressierten Bastlers oder auch eines KFZ-Mechanikers. Auch besteht bei vielen eine psychologische Hemmschwelle, so etwas in Angriff zu nehmen. In den Schulungen möchten wir Sie in lockerer Atmosphäre an die Hand nehmen und Ihnen in verständlicher Sprache in die Thematik in Theorie und Praxis einführen, so dass Sie in die Lage versetzt werden, trijekt selbstständig in Ihr Fahrzeug einzubauen und in Betrieb zu nehmen. Auch später stehen wir Ihnen bei Fragen und Problemen telefonisch zur Verfügung.

Aber auch viele Profis besuchen unsere Schulungen, da sie bei uns viele Aspekte und Möglichkeiten von trijekt und seiner Anwendung neu kennen lernen.
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 9. Kann ich meine jetzige Steuerung (Version 2.5 oder älter) auf Version 3.0 updaten und was kostet das?
 
Die Softwareversion 3.0 kann auch auf ältere Steuerungen ohne Einschränkungen upgedatet werden. Beim Kauf der Steuerung nach dem 1.1.2001 ist das Update kostenlos. Für davor gekaufte Steuerungen kostet das Update 95,- € inkl. Mehrwertsteuer
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 10. Kann ich die alten Einstellungen und Kennfelder von einer älteren Version für die Version 3.0 übernehmen oder muss ich alles neu abstimmen?
 
Die Einstellungen und Kennfelder können von der älteren Version übernommen werden. Allerdings müssen einige Kennfelder nachjustiert bzw. hinzugekommene neu eingestellt werden. Außerdem müssen einige Einstellwerte geändert bzw. neu eingegeben werden.
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