Unruhiger Leerlauf

Abstimmung des Motors
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Red1600i
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Unruhiger Leerlauf

Beitrag von Red1600i »

Hallo,

ich habe mir einen BMW M10 2002tii schon vor mehreren Jahren auf eine Trijekt Plus T101 umgerüstet. Mit Kat und allen neueren Goodies der Neuzeit. Der erste Baustand war mit Unterdrucksteuerung ausgerüstet.

Vorher auch schon mit Hallgeber im Zündverteiler 36-1, Lambdasonde, 325e Leerlaufregler usw. mit der Unterdrucksteuerung lief er gut, nur etwas langsam vom Ansprechverhalten... aber prinzipiell bereits sehr gut.

Aber mit der HFM-5 Bosch Luftmassenmessung ist er ein anderer Motor geworden. Der Motor startet perfekt, läuft im Fahrbetrieb super, hat tolle Leistung, super Abgaswerte, sehr schnelles Ansprechverhalten, alles soweit ok... nur der Leerlauf ist schlecht. Sehr rauh...

Der Leerlauf wird vom Regler recht gut eingeregelt und seine Regler Werte springen auch nicht, aber der Leerlauf schwankt permanent, unruhig, unsauber. Er hat keinerlei Aussetzer, alle Zündwerte sind stabil, es springt nichts. Er läuft völlig stabil mit seinen 7 Grad vor OT, im Statusfenster steht der Wert wie angenagelt im Leerlauf.

Was aber richtig springt, ist die Luftmasse bzw. die Einspritzzeit. Im Leerlauf brauche ich etwa 1900us Einspritzzeit bei 950 Umdrehungen. Sie springt aber wild zwischen 1700 und 2200us hin und her, die Drehzahl schwankt damit nonstop etwa 50 rauf, 100 runter... leichtes Sägen, immer schön um die Wunschdrehzahl herum.

Betätige ich die Leertaste am Laptop und schalte somit auf Handbetrieb mit fester Einspritzzeit, und treffe auch irgendwas um die 1900us, dann läuft der Motor seidenweich rund. Der Drehzahlmesser steht perfekt, alles ist wunderbar, keinerlei Drehzahlschwankungen mehr... so wäre das Ziel.

Der Fehler liegt damit eindeutig im Bereich der Einspritzzeit.

Das Luftmassenkennfeld habe ich bereits gesplittet in 2 getrennte Felder für die bessere Auflösung... hat minimal geholfen. Im Leerlaufbereich habe ich auch rund um den Leerlaufbereich auch eine "Ebene" ausgeformt... und somit liefert der Massenmesser auch ein wunderbares stabiles Signal ohne jedes Gehüpfe. Der Lastwert im Leerlauf schwankt da auch nicht...

Das Korrekturfeld steht komplett noch auf Null.

Die Motortemperatur und die Lufttemperatur als auch Umgebungsdruck schwanken auch nicht, völlig stabile Werte im Status.

Die Schaltzeit meiner Ventile hatte ich mal mit den Standardwerten gefüttert... keine Besserung. Ich habe auch mal ausprobiert, eine konstante Schaltzeit spannungsunabhängig zu programmieren... 600us bei 10V und bei 14V, damit irgendwelche Schaltzeiten ausgegrenzt werden können... das Bordnetz ist klasse, es schwankt nicht, es ist auch mit einem Oszilloskop überprüft worden, keine Oberwellen, keine Spikes. Keine Verbesserung.

Also: was läßt eine Einspritzzeit derart springen? 1900us +/- 10% von einer Sekunde auf die andere...

Spannung, Luftdruck, Temperatur, Messwert LMM stabil, Triggerung stabil, Leerlaufregler stabiler Wert, Zündung stabiler Wert...

.. und drückt man die Leertaste schnurrt er.

Wie ist der Rechenalgorithmus für die Einspritzzeit?

Ich habe mehrere Motoren schon mit der Trijekt gemacht, aber der treibt mich langsam in den Wahnsinn...

Gruß

Martin

P.S.: kann die Lambda Regelung derart dazwischen funken? Überregeln?

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Re: Unruhiger Leerlauf

Beitrag von office@ct-autoabc.at »

Wenn es die Trijekt + zulässt würde ich auf alle Fälle die Lamdaregelung ausschalten. Könnte in der Regelgeschwindigkeit zu schnell sein. Bei der Bee kann man die Regelgeschwindigkeit der Lamdasonde Drehzahlabhängig einstellen. Im Leerlauf habe ich die Geschwindigkeit langsamer gestellt. Kommt auch darauf an wie weit die Lambdasonde vom Auslass entfernt ist!
Gruß Christoph

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Tobi
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Re: Unruhiger Leerlauf

Beitrag von Tobi »

Hallo,

vergiss die Lambdaregelung, daran liegt es nicht.
Das Problem ist der Luftmassenmesser, der ist prinzipbedingt im Leerlauf einfach zu träge.
In die Berechnung der Einspritzzeit geht neben der Luftmasse auch die Drehzahl.
Schnell schwankende Drehzahl im Leerlauf macht der Luftmassenmesser nicht mit, der bringt dort einen ziemlich konstanten Spannungswert raus. Das entspricht aber nicht der tatsächlichen Luftmasse eines Saughubs, sondern ist relativ stark geglättet. Liegt wie gesagt am Funktionsprinzip des Sensors. Der Saugrohrdrucksensor ist da erheblich schneller. (Auch nicht immer gut aber das ist ein anderes Thema...) Bei den bee und premium Steuerungen wird man in der nächsten Software im Leerlauf die Drehzahlmessung zur Luftmassenerfassung glätten können, dann ist das Problem mit dem Luftmassenmesser sofort behoben. Wurde bereits getestet, ist alles nachvollziehbar. Bei der Plus bleibt dir nur die Möglichkeit im Leerlauf die Art der Luftmassenerfassung umzuschalten (z.B. auf alpha/n). Du müsstest dafür im Leerlauf einen Ausgang schalten und diesen mit dem Funktionseingang verkabeln. Über den Funktions-Eingang kannst du dann die Art der Luftmassenerfassung umschalten.


Gruß,
Tobi

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Red1600i
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Re: Unruhiger Leerlauf

Beitrag von Red1600i »

Update.

Ich habe an der Lambdaregelung rumgespielt, aktiviert, deaktiviert, Regelwerte... es hat keinerlei Einfluss auf die beobachtete Schwankung der Einspritzzeit. Auch Lambda komplett ausgeschaltet bringt keinerlei Ruhe in den Motor.

Den Luftmassenmesser habe ich mit dem Oszilloskop ausgemessen. Versorgungsspannung 5V, 12V, Masseversorgung und das Nutzsignal. Ein Signal wie aus dem Bilderbuch, Rauschen im Hundertstel Volt Bereich. Träge, unsauber? Nööö, nicht die Bohne. Träge? Nööö, eher blitzschnell. Gehe ich im Vorbeiflug mit der gespreizten Hand über den Schnorchel, sehe ich 5 wunderbare Signale... also das Ding reagiert wundervoll sauber.

Also der Luftmassenmesser ist es definitiv nicht.

Dann habe ich mir gedacht: schau mal in den Download Bereich, vielleicht gibt's was Neues...

Und ja, bisher habe ich mit der "Win Trijekt 1.42.zip" gearbeitet. Und da gibt es die neuere "Win_Trijekt_1.50_R19.zip"... Geladen, installiert.

Firmware auf der Trijekt ist die 5.36R4.

Und siehe da, der "Status" Schirm sieht ganz anders aus... muss man sich auch erstmal anders angewöhnen.

Und dann alle Einstellwerte der Trijekt durchgesehen. Da war auf einmal ein Unterschied. Es waren mehrere Werte bei "Lambda" vertauscht. Definitiv vertauscht!

Und dann im Status gibt es eine bessere Darstellung bei der "Schaltzeit". Ich habe ja berichtet, dass die einspritzzeit bei meinem Motor rund 10% oder irgendwas mit 300us springt. Genau deshalb habe ich die Schaltzeit der Einspritzdüsen fix auf 600us bei 5V und 14V programmiert... könnte ja irgendwas mit der Spannung schwingen oder Oberwelle da sein, wer weiß...?

Also: starte ich den Motor, steht da wunderbar "Schaltzeit 600". Wird der Motor etwas wärmer, so nach etwa 30 Sekunden geht's los, kommen die Aussetzer/Sprünge in der Einspritzzeit und genau gleichzeitig kommt bei Schaltzeit der Text "Schaltzeit /2 300"....?????

Warum halbiert irgendwas die Schaltzeit?

Programmiere ich fix 800us in die Einspritzung, kommt "Schaltzeit /2 400" !?!? Erstaunlich geht das NICHT online!!! Er behält bis zum Reboot immer die vorherigen Daten, sie werden online nicht überschrieben! Auch ein Flash schreibt nicht die Daten rein, erst muss die Trijekt stromlos sein!!!!!

Habe ich jetzt einen Bug gefunden???

Also Klartext: die Schwankung kommt zeitgleich und ursächlich mit der Meldung "Schaltzeit /2 xxxx". Und das klimpert im Zehntel Sekundentakt wahllos durch den Status. Je wärmer der Motor oder je länger die Laufzeit nach dem Start umso schlimmer wird das Gespringe.

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Tobi
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Re: Unruhiger Leerlauf

Beitrag von Tobi »

Hallo,

es geht bei der Schaltzeit nur um die Darstellung. Es geht und ging bei Einspritzzeiten schon immer um die "Einspritzzeit pro Umdrehung". Wenn alle zwei Umdrehungen eingespritzt wird, darf daher im Status nur die halbe Schaltzeit angezeigt werden. Der Begriff "Schaltzeit" ist dann falsch, sondern muss "Schaltzeit/2" heißen weil bezogen auf eine Umdrehung nur die halbe Schaltzeit zum tragen kommt. Da wird an den Ausgängen der Steuerung nichts halbiert. Es ist eine korrigierte Darstellungsart für vollsequenzielle Einspritzung beim 4-Takt-Motor. Ich glaube die Software der trijekt Plus kann das nicht korrekt an die neue win trijekt geben. Daher wird die win trijekt vermutlich dort murks anzeigen. Am besten bedienst du die Plus mit einer älteren win-trijekt damit es nicht zu Verwirrungen kommt.

Mach doch mal ne Aufzeichnung wenn er so schwankt und sieh dir "Luftmasse", "Benzin Luftmasse" und "Einspritzzeit" an. Kannst auch gerne hier rein stellen, dann gucke ich auch nochmal dabei. Ungesehen würde ich davon ausgehen, dass "Luftmasse" stabil ist und "Einspritzzeit" ungefähr im gleichen Maß wie "Benzin Luftmasse" schwankt. Wenn dem so ist, ist es (wie beschrieben) die Trägheit vom Luftmassenmesser bzw. dessen Abtastung.

Unabhängig von der vermutlich nicht zu lösenden Ursache kann ich nur empfehlen mal das zu machen was ich oben beschrieben habe, um zumindest die gewünschte Wirkung zu erreichen.


Gruß
Tobi

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Red1600i
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Re: Unruhiger Leerlauf

Beitrag von Red1600i »

Hallo Tobi,

die Anzeige "Schaltzeit 800" und "Schaltzeit/2 400" springt wild durcheinander alle paar Zehntelsekunden und genau in diesem Range springt auch die Einspritzzeit hin und her.

Wie schon geschrieben: schalte ich auf Manuell per Leertaste, läuft der Motor wunderschön ruhig.

Und er läuft auch wunderbar ruhig nach dem Start, da stimmt die Schaltzeit und steht stabil im Status... und so nach einer Minute fängt das Gespringe an, genau synchron zu der Anzeige mit "/2".

Irgendwas verursacht, dass hier zwischen halbsequentiell und vollsequentiell hin- und hergeschaltet wird. Und es hat etwas mit der Temperatur zu tun. Beim Start macht er alles richtig und dann wird es sehr schnell mit der Erwärmung schlimmer.

Mein Motor hat ein Triggerrad 36-1 im Verteiler (!) per Hallgeber (jep, 34mm groß und 14Gramm...), er kann und soll vollsequentiell arbeiten. Bei der Einspritzung habe ich ja die Wahl mit "0" halbsequentiell bei jeder Umdrehung einzuspritzen oder mit "2" vollsequentiell bei jeder 2.ten Umdrehung die ganze Portion reinzuballern.

Beide Einstellungen habe ich schon ausprobiert, er läuft mit beiden problemlos, aber er springt in beiden Einstellungen mit dem "/2" wild hin und her.

Ich habe jetzt mal die Win Trijekt Textdatei "TRIJ0536.txt" gepatcht und den Einstellbereich der Düsenschaltzeit von 200-2500 auf 1-2500 geändert

-249,INJ,0,0,352
/Einschaltzeit der Einspritzdüsen in µs Punkt 2
#200,2500 <----- auf #1,2500 !!!
'Standardwert: 500
'
'siehe Einstellwert "Einschaltzeit der Einspritzdüsen in µs Punkt 1".

Ebenso die von Punkt 1 und damit den Einstellbereich massiv erweitert bzw. nach unten erweitert.

Nach Eingabe von der minimalen Schaltzeit "1" ... Null habe ich mich jetzt nicht getraut... sowohl bei 5V und 14V springt zwar die Anzeige nach wie vor wild hin und her, aber das Einspritzsignal schwankt nur noch +/- 1 Mikrosekunde hin- und her. Natürlich mußte ich die Kennlinie am Luftmassenmesser für die nun falsche und viel zu geringe Einspritzzeit entsprechend erhöhen, aber der Motor läuft nun stabil. Allerdings habe ich nun keinerlei Einfluss mehr auf die Schaltzeit der Einspritzventile und somit der Spannungsabhängigkeit.

Irgendwas läßt ihn nicht nur zwischen den beiden angezeigten Schaltzeiten im Status wild hin und herschalten, es werden definitiv auch die beiden Variablen hin- und hergeschaltet.

Für mich ist somit erwiesen, dass es mit dem Luftmassenmesser absolut nichts zu tun hat, sondern ein klarer Bug in der Firmware ist. Der Motor läuft mit der Eingabe der minimalen Schaltzeit = 1 ruhig. Genau so wie er soll, ein Leerlauf wie im Bilderbuch.

Es flimmert zwar nach wie vor im Status wild vor sich hin, aber 1us macht ihm nichts aus, er ist stabil und sauber am laufen. Leider nun ohne Spannungsregelung.

Es hat nichts mit dem LMM zu tun, nichts mit der Lambdaregelung. Erhöhe ich die Schaltzeit, nimmt die Unruhe wieder zu. Der Bug ist somit im Bereich der Einspritzung und der Halb/Vollsequentiellsteuerung.

Da ich alle Varianten der Firmware besitze, werde ich mal die letzten Firmwarestände auf diesen Bug untersuchen und ab der 5.16 mal alle Firmwarestände der Reihe nach bis 5.36 R1-R4 durchspielen, ab wann der Bug auftritt. Vielleicht habe ich ja Glück und finde einen Firmwarestand ohne diesen Fehler.

Gruß

Martin

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Negra'16v'
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Re: Unruhiger Leerlauf

Beitrag von Negra'16v' »

Hallo Martin,
Was ich so lese kennst du dich wohl ziemlich gut mit dem Steuergerät und Elektronik aus, vermutlich besser wie ich, von daher keine Tipps von meiner Seite.
Nur eins - hast du schon mal einen Log gemacht?
Dort müsstest du ja auch das Springen der Einspritzzeit sehen. Wenn du nun die Einspritzzeit zusammen mit allen anderen möglichen Logdaten einblendest müsstest du ja theoretisch den Auslöser dafür finden. Irgend ein Wert der auch springt, oder über eine bestimmte Schwelle steigt oder fällt!
Wenn du ab Motor kalt loggst müsstest du ja auch den relativ exakten Zeitpunkt des Beginns der Problematik feststellen können.

Grüße, Franz.
technical courage is faster than money

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Red1600i
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Re: Unruhiger Leerlauf

Beitrag von Red1600i »

Hallo Franz,

ja, mit der Plus kenne ich mich ziemlich gut aus, ich habe schon mehrere Motoren damit zum Laufen bekommen... aber bisher immer mit der Unterdrucksteuerung.

Der Bug ist mir bisher verschleiert geblieben, da bei der Unterdrucksteuerung alles wesentlich träger läuft... aber ich hatte da auch schon immer einen gewissen Verdacht. Das werde ich am Wochenende überprüfen, mein Käfer ist ja immer noch da.

Bisher war ich da sehr Fortschritts gläubig, immer auf die letzte Version der Firmware geschielt, das wird sich jetzt ändern. Würde mich nicht wundern, da ich mehrere Motoren (6 Käfer und 4 BMW...) damit ausgerüstet habe, wenn dieser Fehler sich so durchziehen würde.

Das mit dem Log wollte ich letzten Sonntag bereits testen, nur funktioniert da was nicht so... ich bekomme eine Datei mit einem Schloss dran, nicht zu öffnen und im Explorer unsichtbar. Bin da entweder zu blöd oder erneuter Bug. Aber diesen Gedankengang hatte ich auch schon, irgendwas muss das ja auslösen.

Jep, der Motor läuft seit gestern wunderbar. 1 dividiert durch 2 ist 0,5 und das wird gerundet... 0 oder 1, egal. Die Einspritzzeit im Status ist jetzt stabil.

Ich werde einen Workaround um den Bug machen. Schaltzeit bei Nennspannung 13,8V 1us, bei 5V 300us... und die Kennlinie vom Massenmesser passend zur 1us Schaltzeit etwas anreichern. Ob das jetzt eine Mikrosekunde hin oder herhüpft, ist dann egal und ich habe eine erneute Spannungsabhängigkeit der Schaltzeit. Ob die dann bei 5V 300us oder nur 150us springt: völlig wurscht. Das dauert, solange er anspringt, keine Sekunde und er ist wieder bei Normalspannung. Hauptsache, bei 13,8V hört das blöde Gehüpfe auf.

Aber das mit dem Log mache ich, das will ich wissen. Irgendwoher muss das ja kommen.

Blöd nur: bisher war dieses Gehüpfe in der Win 1,42 nicht sichtbar... nur fühlbar am Motor, dass er besser könnte aber irgendwas nicht so stabil ist. Unterdruck verzeiht sehr viel...

Gruß

Martin

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Tobi
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Re: Unruhiger Leerlauf

Beitrag von Tobi »

Könntest du mir einen Datenexport zur Verfügung stellen? Dann sehe ich mir das im Labor mal an.

Gruß
Tobi

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Red1600i
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Re: Unruhiger Leerlauf

Beitrag von Red1600i »

Jep, mache ich dieses Wochenende ... ich will das wissen. :twisted:

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Red1600i
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Re: Unruhiger Leerlauf

Beitrag von Red1600i »

So, der Motor läuft. Und läuft richtig, seidenweicher Leerlauf. M10B24 mit Luftmassensteuerung und vollsequentiell. Leistung ist auch da, der 2002 lief heute auf der Bahn 210km/h bei 5200 Touren. Was will man mehr? Das wären nach Tabelle 170PS. Und 170PS bei 5200 sind mal eine richtige Ansage... und das war nur der erste Testlauf mit ganz harmlosen 26 Grad Frühzündung... da geht und darf noch einiges mehr. Öltemperatur nur 80 Grad am Ölkühler... also thermisch kein Limit erreicht.

So, jetzt geht es an die Feinabstimmung. Kilometerfressen im Lernmodus.

Was war's denn jetzt?

Also erstmal dieses lausige Schaltzeitpendeln. Ich habe alle Firmware Versionen 5.16 bis zur 5.36R4 durchprobiert. Das Pendeln mit der Meldung "Schaltzeit/2..." bleibt. Jedesmal alle paar Zehntelsekunden blendet es sich ein und aus, und jedesmal springt die Schaltzeit und auch die Einspritzzeit. Und jedesmal ein Ruckler in der Drehzahl. Spürbar. Somit in allen relevanten Revisionen drin...

Ich habe die entsprechende Schaltzeit einfach auf 1 gesetzt. Nix mehr mit 650us bei 14V... nix. Nada. 1us bei 14V. Und die Schaltzeit unten eingegeben, 150us bei 8V... da pendelt natürlich bei Nennspannung kaum noch was. Und beim Anlassen ist das sowas von wurscht. Meine Luftmassenfelder sind jetzt so gepatcht, dass sie die Schaltzeit bei 13,8V Nennbetrieb enthalten, somit 650us größer sind als früher. Kann man ja machen.

Gepatcht werden muss die entsprechende Textdatei im Data Verzeichnis, die TRIJ0536.txt. Schön, dass da ein Schreibschutz drauf ist. Kopieren, patchen, woanders abspeichern und als Admin dann wieder in Data einfügen, dann klappt das.

So, kaum war das erledigt, lief er ruhiger. Ruhiger, aber noch nicht ruhig.

Andere Trijekt angesteckt, ich habe ja ein Schachtel voll da. Update Firmware, Datenimport, starten. Läuft. Läuft aber anders. Ruhiger, aber auch nicht ruhig. Anders.

Und die Druckanzeige "interner Drucksensor" spinnt völlig. 700mbar... die hat doch einen Knall. Dann ein derber Drehzahlsprung, sie ist auf 900mbar...

Anderes Steuergerät genommen, update... 955mbar, stabil. Hat's auch draussen.

Vorheriges Steuergerät wieder ran... 900..... 950... 1077mbar. Nett. Kaputt.

Nööö, nicht kaputt. Reagiert auf Anschrauben und Drücken!!!!

Fingerdruck auf das Gehäuse: 1200mbar. Nett. Das Ding reagiert auf Fingerdruck. Super.... einfach super.

Gehäuse geöffnet, eigentlich wollte ich gleich eine Bohrung setzen, aber ohne Kenntnis des Innenlebens bohrt man zum Schluss in die Platine.

Also Gehäuse aufgeschraubt, jede Menge Dichtmasse vorsichtig gepopelt, das Zeug ist ja wertvoll. Raus kommt eine kleine nette Platine mit dem onboard Drucksensor. Lieb anzusehen.

Jetzt liefert das "druckempfindliche" Steuergerät wunderbar denselben Wert für den internen Druck wie die anderen beiden. 955mbar. Schön. Aber nicht so hundertprozentig stabil, da ist noch mehr ...

Aber der Motor hat diese komische Wetterfühligkeit nicht mehr, er läuft wieder ein Stück ruhiger... fast schon befriedigend.

Steuergerät 2 wird auch getestet. Eindeutig druckempfindlich am Gehäuse, nur weniger.

Wie kommt man auf die Idee, einen Druckfühler einzubauen und dann das Gehäuse absolut luftdicht zu versiegeln???? Wasserdicht ist ja nett, aber völlig luftdicht???

So, 0,8mm Ausgleichbohrung im Steckerbereich gesetzt, es wird über den Kabelbaum entlüftet, Druckempfindlichkeit ist weg... man merkt nur schnelles schweres Drücken, aber er stabilisiert sich augenblicklich.

So: klarer weiterer Bug: das völlig luftdichte Gehäuse.

Dann sind zwei verschiedene Platinen verbaut, es gibt eindeutig Revisionen der Hardware. Und mit Änderungen am Schaltregler alias Stromversorgung. Es ist einmal ein 100uF 50V von der Taiwan LowCost Firma LeLon verbaut, in der anderen Variante ein 220uF ebenfalls Taiwan Midrange Samwha. Ansonsten ähnliches Layout der Platine...

Warum 100uF und später 220uF? Das hat seinen Grund. 2006 wurden in Taiwan Elektrolyte gefälscht, kann man wunderbar nachlesen. Dieser 100uF hat nur noch 80uF ... jep, ich kann das messen. Er sollte aber locker mal +20% oder sogar +50% haben... er hat aber -20%... und ist mit 2000h maximal Lebensdauer bei 85 Grad angegeben. Tja, im Steuergerät wird's aber auch mal 60 Grad... somit Lebensdauer erreicht. Allein schon mit dem Alter erreicht... Consumer lifetime...

Elko getauscht, 220uF 50V von Panasonic FR 105 Grad... 10.000h bei 105 Grad... der überlebt garantiert alles.

Steuergerät getestet. Motor läuft erneut ruhiger, schon richtig gut.

Quergetestet mit Vorgängern. Eindeutig ein Unterschied in den Steuergeräten erkennbar. Das mit dem offenem Gehäuse und neuem Elko läuft besser als alle anderen.

So, Platinen genau untersucht. Der Elko sitzt auf wunderschön auf goldenen Lötpads. Multilayerplatine, top Qualität. Da hat jemand richtig gut Geld ausgegeben. Passt. Aber warum sind genau in der Mitte nochmal 2 Pads unbelegt? Hmmmm? Ein Pin ist eindeutig Masse, leicht zu finden. Der andere Pin geht an Pin 37 und 55... also 12V Stromversorgung. Parallel liegt zu den Pads nur ein kleiner SMD Kondensator... eindeutig für Hochfrequente Störungen, aber wieso gibt es keinen Eingangselko??? Jede andere Motronik, L-Jetronik hat sowas mit rund 330uF-470uF ... die Trijekt nicht !!! Vorgesehen ja, bestückt nicht!

Elko rausgesucht, 330uF 65V Low ESR von Pansonic. Elko eingelötet. Testlauf.

Der M10B24 summt vor sich hin wie aus dem Bilderbuch. Schöner geht es nicht.

Problem für mich erledigt.

Ein paar Bildchen, damit man das sieht...

Gleiches Gehäuse, aber anderer Inhalt... die Bestückung und das Layout unterscheiden sich etwas.

Bild

Einmal mit LeLon, und mit Samwha...

Bild


Bild


Und einmal ohne jede Bestückung im 12V Kreis und nachgerüstet...

Bild

Bild

Somit ist das Problem erledigt.

- kein Druckausgleich. Bohrung gesetzt. Drucksensor funktioniert jetzt.

- defekter Elko in der internen Stromversorgung. 220uf 50V ersetzt.

- fehlender Elko in der 12V Versorgung. 330uf 63V zusätzlich eingesetzt

- Bug in der Schaltzeit Firmware. Gepatcht, erledigt

Krass, oder?

Egal, der Kleine läuft jetzt... und wieder was gelernt. Es geht auch mit Massenmesser, sogar besser :D

Bild

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Tobi
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Re: Unruhiger Leerlauf

Beitrag von Tobi »

Hallo Martin,

es gab über die Jahre immer wieder mal aus verschiedenen Gründen Veränderungen oder Verbesserungen bei der Bestückung und beim Layout der Leiterplatten. Bei der T101 gab es z.B. 5 verschiedene Revisionen des Layouts, von R0 bis R4. Die Rev-Nummer steht im Bereich des Steckers. Das ist ganz normal, bzw. ist unvermeidbar, wenn z.B. Bauteile abgekündigt werden. Die bee und premium der neuesten Generation haben z.B. mittlerweile garkeine Elkos mehr drin. Wurden komplett auf Keramik umgestellt wegen Lebensdauer und Gewicht (Vibration).

Wenn bei dir die Kondensatoren im Eingang eine Auswirkung auf das Laufverhalten haben, solltest du den Kabelbaum bzw. die Spannungsversorgung der Steuerung mal prüfen. Die Kondensatoren in der Steuerung sind nicht dafür zuständig dein Bordnetz zu stützen sondern eher dafür, dass keine Störungen aus der Steuerung ins Bordnetz kommen und dort über den Kabelbaum abstrahlen (z.B. Prozessortakt oder ähnliches). Aber okay, die Teile sind 13 Jahre und älter, da ist es auch nicht schädlich die mal zu erneuern.

Die zusätzlichen Kondensatoren in der Mitte der Platine wurden nur bei Steuerungen mit E-Gas oder Schrittmotorsteuerung bestückt (übrigens werksseitig mit 100μF). Das war aber nur bei Serienkunden der Fall.

Auch beim Druckausgleich gab es zwischendurch Änderungen. Das Gehäuse ist nie 100% Luftdicht. Nicht mal 100% wasserdicht. Selbst durch die Pins im Stecker kommt irgendwann Wasser durch, wenn es nur lang genug von oben im Stecker steht. Für die normalen Wetterschwankungen und auch Bergtouren reicht die Luftdurchlässigkeit aus. Im Fahrbetrieb war es nie vorgesehen auf dem Gehäuse rum zu drücken. Macht vermutlich auch keiner. Als es dann irgendwann mehr und mehr mit Fluganwendungen los ging, wo sehr schnell große Höhenänderungen und damit Luftdruckänderungen vorgekommen sind, wurde aber klar, dass es dafür dann doch oftmals nicht mehr reicht. Dann wurde eine kleine Bohrung (glaube 1mm) in der Ecke von Pin55 gesetzt. Das wurde dann bei allen 55Pol Steuerungen so durchgeführt.

Der int. Drucksensor wird übrigens nur bei alpha/n ausgewertet. Bei den anderen Luftmassenerfassungsarten ist er irrelevant. Daher hat die Luftdurchlässigkeit des Gehäuses bei deiner Anwendung (Luftmassenmesser) keine Relevanz. Der Luftdruck (intern wie extern) kommt bei direkter Luftmassenmessung in der Berechnung der Einspritzzeit nicht zum tragen. Du kannst das Teil auch auslöten und der Motor läuft genauso weiter. Es gibt übrigens einen Serienkunden, der hat tatsächlich keinen int. Luftdrucksensor bestückt.

Also unterm Strich zusammengefasst dürfte im Grunde keine deiner Hardware-Änderungen auch nur irgendeine Auswirkung auf den Motorlauf haben, weil einfach kein Zusammenhang besteht. Aber wie sagt man so schön, das Ergebnis zählt.


Wie gesagt, das mit der Schaltzeit möchte ich mir gerne noch im Labor ansehen.
Ein Datensatz wäre allerdings schön, damit ich es auch wirklich 1:1 nachstellen kann.



Gruß
Tobi

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Red1600i
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Re: Unruhiger Leerlauf

Beitrag von Red1600i »

Hallo Tobi,

dass es verschiedene Revisionen geben kann und auch muss, das finde ich voll OK. Es ist ja erstmal schon lobenswert, dass auf Verbesserungen reagiert wurde und wird. Es wäre eher weniger gut, wenn man jahrelang veraltetes Material weitermachen würde... also von der Seite ist das keine negative Kritik.

Gut wäre es aber, wenn man diese Internas aber wüßte. Ich bin mit dieser Kondensator Geschichte bereits seit gut 20 Jahren belastet, nicht wegen der Trijekt, sondern als Instandsetzer. Ich bzw. mein Bereich hat hunderte/tausende solcher Geräte reparieren dürfen, ich tue es heute noch privat. Dieser Elko SuperGau dauert bis heute an und wird mich noch jahrelang verfolgen... vom Fernsehgerät bis zum ASUS Mainboard. Und es wurde nicht besser, eher schlimmer... gute Kondensatoren kosten richtig Geld und sind sehr schwer zu bekommen, es ist auch sehr schwer KnallChargen zuverlässig zu identifizieren. Manchmal explodieren sie ja auch richtig...

Das mit den Feststoff Kondensatoren ist durchaus ein guter Weg, mache ich selbst auch bei meinen Umbauten. Die Y5R bzw. X7R Typen laufen bei mir sehr zuverlässig, und ja, Erschütterungen machen da echt nix mehr aus.

Trotzdem wäre eine Sparte "Info aus dem Feld" hilfreich. Ein Hinweis darüber, dass hier bestimmte Boards ebenfalls betroffen sein können, wäre mehr als hilfreich gewesen. Ich wäre garnicht auf die Idee gekommen, dass diese Pest auch die Trijekt betreffen könnte.

Das Bordnetz von dem Kleinen habe ich geprüft gehabt, sogar mit dem Oszi. Völlig OK. Ich würde sogar soweit gehen: optimal. Aber ich würde die Anschlusslogik optimieren. Ein Steuergerät knallhart ans Zündschloss zu hängen ist suboptimal. Der von mir nachgerüstete Elko hängt damit direkt am 12V Netz, glücklich bin ich damit nicht. Und da er Wirkung zeigt, ist ja auch ein Effekt in der Steuerung messbar...

Es wäre im Schaltplan sinnvoll, Pin 37 und 55 über ein Digifant Relais mit integrierter Diode zu speisen, so wie im 1600i Käfer oder Golf. Die Diode würde Rückwirkungen ins 12V Netz unterbinden und die Filterwirkung des Kondensators erhöhen, gleichzeitig wäre es keine Bauteilmehrung, da das Relais 5-polig ist und damit auch zum Schalten der Versorgung zu den Düsen/Trafo weiterhin erledigen kann. Das werde ich im 2002tii nochmals umrüsten...

Dass der Innendruck nicht benutzt wird... hmmm, warum wird er dann bei Unterdrucksteuerung und Luftmassensteuerung angezeigt? Wenn da falsche Werte aufpoppen, hilft das eher mal nicht. Und meine 3 Reserve Trijekts waren dicht, sonst wäre ja Drücken ohne Wirkung geblieben. Wobei Dichtigkeit ja kein Makel ist, ganz im Gegenteil. Aber da gehört sowas wie Filterventil rein. Wobei mir das Loch bei 55 ebenfalls sinnvoll erschien... da ist meins jetzt auch.

Gruß

Martin

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Tobi
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Re: Unruhiger Leerlauf

Beitrag von Tobi »

Hallo,

also ehrlich gesagt bist du gerade der erste, der da an den Kondensatoren rum macht. Bisher sind mir da keine Probleme bekannt. Kann ich aber erfragen. Könnte vor meiner Zeit gewesen sein. Die Bestückung der 220μF bei späteren Platinen hatte meines Wissens nur Gründe in der Lagerhaltung beim Bestücker, keine technischen Gründe.

Wie gesagt, es kann rein physikalisch auch eigentlich keine Auswirkungen auf das Laufverhalten des Motors haben. Es handelt sich nur um einen Glättungskondensator auf der Eingangsseite der internen 5V Versorgung.

Die Ausgänge sind alles low-side-Treiber. Wo soll die Auswirkung herkommen? Ich hätte derzeit wirklich keine Idee.

Einzig die Batteriespannung geht in die Schaltzeit rein, die ggf. einen größeren Ripple hat, wenn die Kapazität kleiner ist. Aber das hattest du ja bereits über konstante Schaltzeit eliminiert. Für alles Weitere ist es eigentlich völlig irrelevant ob da 8V oder 16V oder was auch immer in die Steuerung rein kommt, sofern extern elektrisch alles passt (z.B. gute Masse etc.). Solange aus dem 5V Regler hinten saubere 5V raus kommen, wird der Prozessor immer dasselbe machen, egal was davor los ist. Das wäre ggf. mal noch ein Punkt, den man messtechnisch untersuchen kann. Wenn der Eingangskondensator auf die internen 5V (wie ich erwarten würde) keinen nennenswerten Einfluss hat, würde ich nach aktuellem Kennnisstand tatsächlich einen Placebo-Effekt unterstellen.

Unabhängig von alledem wird es bei der T101 auch keine technischen Verbesserungen mehr geben. Die ist schon seit 12 Jahren ein Auslaufmodell. Wird seit ein paar Jahren auch nur noch in sehr geringen Mengen für einige Serienkunden hergestellt, für die eine Umstellung auf die neuen Steuerungen nicht lohnt.


Gruß
Tobi

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Tobi
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Re: Unruhiger Leerlauf

Beitrag von Tobi »

Hallo Martin,

ich habe mir die Daten angesehen und konnte (leider?) nichts greifbares feststellen. Die Umschaltung zwischen Schaltzeit und Schaltzeit/2 war bei mir irgendwo um 1320-1380U/min. Allerdings (wie bereits eingangs geschrieben) nur in der Statusanzeige. Keine Änderung an den Ausgangssignalen. Und selbst im Statusfenster war unterm Strich die Einspritzzeit in beiden Fällen konstant. Ich werde das noch intensiver testen, das wird aber jetzt erstmal 2 Wochen dauern. Könntest du ggf. zwischenzeitlich mal eine Loggeraufzeichnung oder zumindest einen Screenshot machen, wo das Problem auftritt? Damit ich auch alle Eckdaten zum Betriebspunkt habe...


Gruß
Tobi

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